Dieser Artikel ist Teil unseres Wärmepumpen Special.
Wir haben uns im
- ersten Artikel mit der Funktion einer Wärmepumpe beschäftigt
- zweiten Artikel mit der Integration einer Wärmepumpe im Altbau befasst!
- dritten Artikel zeigten wir auf, welche Vorteile eine Wärmepumpe hat.
- Vierten Beitrag konnten Sie herausfinden welche Wärmepumpe Sie benötigen.
- heutigen Artikel zeigen wir ihnen aus welchen Wärmequellen Energien gewonnen werden können.
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M A ß N A H M E |
F Ö R D E R U N G |
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Basisförderung |
Bonusförderung |
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| Gebäudebestand(Im Neubau nur für Bereitstellung von Prozesswärme) | Kombinationsbonus- Solar (Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung, Prozesswärme oder solare Kälte) - | Effizienz bonus |
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| Errichtung von effizienten Wärmepumpen zur…- kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden – Raumheizung (mit/ohne Warmwasserbereitung) von Nichtwohngebäuden - Bereitstellung von Prozesswärme - Wärme für Wärmenetzeelektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpen bis 100 kW, JAZ mind. 3,5 |
Anlagen bis 20 kW: pauschal 1.300 € |
500 € |
50 % |
| Anlagen ab 20 kW bis 100 kW: pauschal 1.600 € |
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| Zusätzlich 500 € pro Anlage, wenn neuer Pufferspeicher von mind. 30 l/kW |
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| elektrisch betriebene Sole/Wasser-Wärmepumpen und Wasser/Wasser-Wärmepumpen bis 100 kW, JAZ mind. 3,8 (bei Nichtwohngebäuden mind. 4,0) gasbetriebene Wärmepumpen bis 100 kW, JAZ mind. 1,3 Sonderformen von Wärmepumpen bis 100 kW z.B. Wärmepumpen, die mit Abwärme betrieben werden, JAZ mind. 4,0 |
Anlagen bis 10 kW: 2.800 € |
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| Anlagen ab 10 kW bis 100 kW: 2.800 € + Zusatzbetrag für den KW-Anteil, der 10 kW übersteigt • bei Anlagen ab 10 kW bis 20 kW: 120 € je kW • bei Anlagen ab 20 kW bis 100 kW: 100 € je kW, mind. 1.200 € |
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| Zusätzlich 500 € pro Anlage, wenn neuer Pufferspeicher von mind. 30 l/kW Beispiel 1: Anlage 12 kW ohne o.g. Puffersp. 2.800 € + (120 € x 2) = 3.040 € Beispiel 2: Anlage 23 kW ohne o.g. Puffersp. 2.800 € + (100 € x 13) = 4.100 € |
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Gebäudebestand: Ein Gebäude, für das vor dem 01.01.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde und in welchem vor dem 01.01.2009 ein Heizungssystem installiert wurde. Es muss sich um ein mit dem Gebäude fest verbundenes Heizungssystem handeln, das den Gesamtjahreswärmebedarf des Gebäudes oder Gebäudeteils abdeckt. Mobile Heizgeräte stellen kein Heizungssystem im Sinne der Förderrichtlinien dar.
Es gelten die Bestimmungen der Richtlinien vom 20. Juli 2012.
Quelle: BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Alle Angaben ohne Gewähr
Links
- Hier finden Sie die entsprechenden Anträge des BAFA
- Link zur Seite “Erneuerbare Energien” des BAFA Basis- und Bonusförderung Wärmepumpe, Stand: 15.08.2012
Sollten Sie weitere Fragen zu aktuellen Fördermitteln haben, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gern individuell.
Das Erdreich
Der Einsatz von Erdkollektoren ist im Vergleich zu den Erdsonden kostengünstiger. Der wesentliche Unterschied zu den Sonden ist, dass die Kollektoren lediglich 1,2-1,5 m tief eingesetzt werden, wobei sie jedoch deutlich mehr Fläche in Anspruch nehmen. Daher bietet sich der Einsatz von Erdkollektoren nur bei großen Grundstücken an. Das Rohrsystem, das dem einer Fußbodenheizung ähnelt, wird nicht vertikal, wie bei den Erdsonden, sondern horizontal verlegt. Die Fläche der Erdkollektoren darf nicht beliebig genutzt wird. So ist beispielsweise eine Bepflasterung nicht möglich, da Niederschläge in die Erde eindringen müssen. Der optimale Boden für die Kollektoren ist feucht und fest. Außerdem sollten auch keine Gewächse über den Kollektoren gepflanzt werden, die tiefe Wurzeln tragen.
Auch die Luft hält eine Menge Wärmeenergie bereit und wird damit zu einer Wärmequelle, die mit einer entsprechenden Wärmepumpe genutzt werden kann. Die Wärmepumpe entzieht der Luft die darin enthaltene Wärme und verwandelt sie in Wärmeenergie. Besonders bei hohen Temperaturen im Sommer stellt die Luft eine effiziente Wärmequelle dar. Da die Lufttemperatur jedoch im Winter sehr gering ist, arbeitet die Wärmepumpe an diesen Tage mit einem Elektroheizstab. Das wirkt sich zwar auch auf die Heizkosten aus, insgesamt überzeugt die Wärmepumpe jedoch mit einer sehr hohen Lebensdauer und einem nahezu geräuschlosen Betrieb.
Das Grundwasser hat eine Temperatur von etwa 7 bis 12 °C. Auf den ersten Blick erscheint dies nicht ausreichend, um daraus effektiv Wärmeenergie nutzen zu können. Mit einer entsprechenden Pumpe kann jedoch auch diese Wärme genutzt werden. Der Vorteil dabei ist, dass das Grundwasser das ganze Jahr über eine konstante Temperatur aufweist und damit stets zur Verfügung steht.
Die Luft/Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärme der Außenluft und werden eingesetzt , wenn die Außenluft zwischen -20 °C und +30 °C liegt. Sie sind sehr leistungsstark und sind gleichzeitig sehr platzsparend. Darüber hinaus kann eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer Solar-Anlage kombiniert werden. Damit wird eine noch höhere Leistung erreicht, was wiederum eine Reduzierung der Energiekosten zur Folge hat.
Mit einer Sole/Wasserwärmepumpe kann die Wärmeenergie aus dem Erdreich optimal genutzt werden. Im Erdreich wird eine Sole erwärmt, ein Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser. Von dieser wird Wärmeenergie an ein Kältemittel abgegeben, welches daraufhin verdampft. Als Folge wird vom Kompressor der Druck erhöht und damit auch die Temperatur. Von einem zweiten Wärmeaustauscher wird die Wärme an das Heizungswasser abgegeben. Das verdampfende Kältemittel wird wieder flüssig, so dass der Kreislauf von vorn beginnen kann. Insgesamt können durch die Sole/Wasser-Wärmepumpe 75 % der Heizenergie genutzt werden.
Warmwasser-Wärmepumpen gewinnen die Energie aus der Luft des Heizungsraumes. Die Wärme der Luft wird an das Wasser im Speicher abgegeben. Mit dem erwärmten Wasser, das bis zu 55 °C beträgt, kann ein Einfamilienhaus versorgt werden. Eingesetzt werden kann die Warmwasser-Wärmepumpen bei Lufttemperaturen von 6 °C bis 35 °C.
Bei einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe kommen ein sogenannter Saug- und ein Schluckbrunnen zum Einsatz. Durch den Saugbrunnen wird warmes Grundwasser gepumpt. Die Wärmepumpe entzieht dem Wasser die Wärme und kühlt dieses auf etwa 5 °C wieder ab. Das abgekühlte Wasser wird schließlich durch den Schluckwasser zurückgeführt. Mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe können insgesamt bis zu 80 % der Wärme, die sich im Grundwasser befindet, genutzt werden. Damit handelt es sich um eine sehr effiziente Wärmepumpe, die den gesamten Wärmebedarf deckt.

Mit einer Wärmepumpe wird das Temperaturniveau der Wärmeenergie erhöht. Es gibt verschiedene Wärmepumpen, deren Wärmequellen variieren. Es kann die Wärmeenergie aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser genutzt werden.
Unsere Umwelt hält eine Menge Wärmeenergie bereit. Warum sollten wir diese also nicht nutzen? Mit Wärmepumpen wird genau das getan. Energie aus der Luft, dem Grundwasser oder auch aus dem Erdreich kann mit den entsprechenden Wärmepumpen genutzt werden. Erfahren Sie in unserem Special Wissenswertes rund um das Thema Wärmepumpen