Persönlicher Energiebringer „Das Zeit-haben“

Unser letztes Thema in der Blogserie „persönliche Energiebringer“ ist das Zeit-haben.

Sicherlich haben Sie sich heute auch schon geärgert, als die Sanduhr am Computer wieder gefühlt ewig angezeigt wurde. Bis das Programm oder Dokument, das Sie öffnen wollten, reagiert hat, war die Wartezeit kaum auszuhalten.

Oder hat Ihr Kollege, Nachbar oder Partner jetzt kurz vor Weihnachten wieder gar keine Zeit, weil noch so viel zu tun ist?

In unserem letzten Blogbeitrag der Serie „persönliche Energiebringer“ möchten wir dem Geheimnis der Zeit auf die Spur kommen. Spontan ist uns dazu das 1973 von Michael Ende veröffentlichte Buch MOMO eingefallen.

Fast jeder kennt die grauen Herren, bei denen man „Zeit auf ein Sparkonto“ legen

Das Buch „Momo“ von Michael Ende – bei Bücher Pustet in Landshut.

kann, und das kleine Mädchen Momo, das mit ihrem Freund Beppo schlussendlich den Kampf gegen die Zeitfresser schafft.

Das Geheimnis der Zeit beschreibt Michael Ende so:

„Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen, aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. 

Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“*

Seit den 80iger Jahren sind wir der Meinung, unsere hektische Zeit mit Wochenarbeitszeitverkürzung, Jahreszeitkonten, oder durch mehr FREI-Zeit ausgleichen zu können.

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, warum wir Arbeitszeit und Freizeit so strikt trennen? Wir arbeiten immer schneller und immer mehr in kürzerer Zeit, um mehr Freizeit zu haben. Wir bauen Überstunden mit Jahreszeitkonten auf, um mehr Zeit ausgleichen zu können. Und doch haben wir gefühlt immer weniger Zeit, obwohl der Tag wie vor 30 Jahren immer noch 24 Stunden hat.

Kann man Zeit überhaupt in Arbeitszeit oder Freizeit einteilen?

Momos bester Freund Beppo, der Straßenkehrer, gibt auf diese Frage eine sehr einleuchtende Antwort:

„Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun, und zum Schluss ist man ganz aus der Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. 

So darf man es nicht machen!

„Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, den nächsten Atemzug, den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur den nächsten.“

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:
„Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut.
Und so soll es sein.“*  

Mit dieser Einstellung ist die Frage nach einem Zeitkonto eigentlich überflüssig.

Für unsere Mitarbeiter ist „das Zeit-haben“ ein persönlicher Energiebringer neben „der Natur“ und „der Stille“.

Beim Zuhören, was unseren Mitarbeitern wichtig ist, ist uns klar geworden:
Es geht um Zeit, die man sinnvoll verbringt – in der Arbeit und Privat.
Es geht um Zeit, die man einfach mit Nichtstun verbringt.
Es geht um Zeit, die man für Menschen hat, die einem wichtig sind.

Unser Tipp für den Alltag lautet deshalb klar:
Ärgern Sie sich das nächste Mal nicht, wenn die Sanduhr beim Programmöffnen wieder einmal ewig läuft. Nehmen Sie es als persönliche Auszeit, um einfach mal nichts zu denken. Gönnen Sie sich ein kurzes Verschnaufen, um danach wie Beppo wieder das nächste Stück der Straße zu sehen, und nicht die ganze lange Straße.

Lassen Sie uns Ihre Gedanken zum „Zeit-haben“ mit der Kommentarfunktion gerne wissen. Wir freuen uns auf Ihre persönlichen Energiebringer in der Vorweihnachtszeit!

Für die letzte Arbeitswoche im Jahr wünschen wir Ihnen Zeit für die Dinge, die Sie von Herzen mit Freude tun möchten.

* Die Zitate haben wir online gefunden auf: https://myzitate.de/michael-ende

Bestens ausgebildet in die digitale Zukunft

Herausgeber Gewerbeverein Holzland

Motivierte Mitarbeiter, die durch regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen immer das

aktuellste Know-how besitzen, und gezielte Nachwuchsarbeit – das ist unser Anspruch. Im September dieses Jahres durften wir gleich zwei ‚Rückkehrer‘ sowie zwei ‚Neuzugänge‘ in unserem mittlerweile über 20-köpfigen Team begrüßen.

Thomas Baumgartner, der schon im Unternehmen gelernt hatte, stieg nach zwei Jahren auf der Technikerschule Regensburg als SHK-Techniker wieder in den Betrieb ein. Als Spezialist für versorgungstechnische Anlagen unterstützt er das Niedermaier-Team als Ansprechpartner für das Serviceteam und für die Kunden. Top-Kenntnisse über moderne Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sind die Grundlage seiner Tätigkeit.

Kürzer, aber ebenso intensiv war der Weg für Valentin Niedermaier zum Meistertitel. In nur 11 Monaten Vollzeitunterricht auf der Meisterschule in München ist ihm dies gelungen. Er steht nun in den Startlöchern, um den elterlichen Betrieb in die digitale Zukunft zu führen. Für die kommenden Jahre hat er sich die Umsetzung verschiedener Projekte vorgenommen, um die Anliegen der Kunden noch effizienter und schneller zu bearbeiten. Datensicherheit und Kundennähe sind für ihn dabei oberstes Gebot.

Florian Scherbacher und Dominik Bergmann dagegen stehen noch ganz am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn: für sie begann im September die Ausbildung zum SHK-Anlagenmechaniker. Die beiden besten Freunde sind schon zusammen in die Mittelschule Taufkirchen gegangen, haben sich gemeinsam für ein Praktikum bei uns interessiert und sich auch beide um einen Ausbildungsplatz beworben. Etwas ungut war ihnen schon, ob womöglich nur einer der Freunde zum Zuge kommen würde. Dabei fiel uns die Wahl leicht: „Wir nehmen alle zwei, ganz klar!“

Holzlandreport Seite 16

Mit unserer motivierten Mannschaft fühlen wir uns gut aufgestellt für die Zukunft.

Unser persönliches Projekt für 2018 wird die Umsetzung des neuen Qualitätslabels „Ihr PLUS-Installateur“ sein.

Auf der Holzland-Gewerbeschau in Thal bei Kirchberg am 21. und 22. April 2018 stellen wir die Vorteile,  die unsere Kunden mit uns als PLUS Installateur haben werden, vor

Energiebringer „Die Stille“

In unserer Blogserie „persönliche Energiebringer“ geht es dieses Mal um das Thema Stille. Auch bei der Stille zeigt uns die Natur, dass Regenerieren wichtig ist.

Die Themen der Blogserie, die wir im Oktober gestartet haben sind:

  1. Die Natur
  2. Die Stille
  3. Das Zeithaben

Für die meisten Menschen ist der November schrecklich.  Grau in Grau, kein Sonnenstrahl während des Tages, in der Früh ist es dunkel, am Abend ist es dunkel. Doch haben Sie, wenn Sie morgens aus dem Haus gehen, schon einmal bewusst wahrgenommen, dass es jetzt im November ganz still ist in der Natur? Kein Vogelgezwitscher, kein Hahn kräht, kein geschäftiges Tun auf den Feldern und Wiesen. Es ist fast unheimlich still. Warum ist das so?

Die Natur geht in der kälteren Jahreszeit in eine Art Ruhezeit.
Sie braucht die Ruhe, um sich zu regenerieren. Nur so kann sie im Frühjahr gestärkt mit voller Kraft blühen und der Lebenszyklus von Bäumen, Blumen und Wiesen von neuem beginnen.

Und was machen wir Menschen? 

Seit der Industrialisierung leben wir gegen unseren ureigenen Bio-Rhythmus und arbeiten zu vorgegebenen Zeiten. Wir sind geschäftig auch in der Dunkelheit mit künstlichem Licht, meist umgeben von tausend Geräuschen. Nicht nur Hektik, sondern auch Lärm belasten jede Sekunde unseren Organismus.
Der Grund dafür ist: die Ohren kann man nicht schließen so wie die Augen.

Noch vor vier oder fünf Generationen war das anders. Im Winter wurde mit Sonnenuntergang ins Bett gegangen. Die Menschen wurden sozusagen „gezwungen“, in der Winterzeit ruhiger zu sein – stiller zu sein. Heute klingelt im Büro pausenlos das Telefon, auf der Baustelle oder in der Werkstatt sind Maschinen laut, aus dem Radio im Auto ertönt Dauerwerbung und zuhause sind Fernseher oder YouTube Dauerfeinde der Stille.

Warum ist Stille für den menschlichen Organismus wichtig?

Dr. Franz Berzbach – Dozent, Autor und Journalist – beschäftigt sich seit 2006 mit dem Zusammenhang von Stille und Kreativität. Für ihn ist Stille ein wertvolles, schützenswertes Gut in unserer hektischen Zeit. Als Psychologe ist für ihn klar:
„Kreativität und Stille hängen zusammen“.

Es ist medizinisch erwiesen, dass Menschen, die sich bewusst Momente der Stille am Tag einbauen, weniger Fehler bei ihrer Arbeit machen und weniger krank sind. Kurz gesagt, diese Menschen vergeuden weniger Energie, denn Lärm ist ein Energiefresser.

Unser Partner Geberit beschäftigt sich in seinen Labors mit flüsterleisen Sanitärinstallationen, um mit seinen Produkten den Menschen mehr Stille in ihren Alltag zurück zu bringen. Sie haben mit „Silent-Pro“ ein neues Entwässerungssystem entwickelt, um in Wohnanlagen aber auch Mehrfamilienhäusern die Belastungen der Dauergeräusche durch ihre Produkte zu lindern.

Unser Tipp für den hektischen, grauen November:
Genießen Sie bewusst einmal am Tag 5 Minuten Stille! Es gehört Selbstdisziplin dazu, und man muss sie auch aushalten können, denn das haben wir verlernt.
Aber es lohnt sich!

Interessant zu diesem Thema ist das Buch von Dr. Franz Berzbach Formbewusstsein: Eine kleine Vernetzung der alltäglichen Dinge

Darin geht es nicht um Zeitmanagement, oder: wie bin ich noch schneller, effizienter. Es geht darum, sein Tun bewusst wahrzunehmen, seinem Leben die Form zu geben, die es haben soll.

Im Dezember werden wir unsere Gedanken zum „Zeithaben“ auf diesem Blog schreiben.

 

Persönliche Energiebringer

Seit mehr als einen Vierteljahrhundert ist unser Thema „Energie“.

Für uns ist Energie mehr als Wärme. Es ist das, was uns täglich die vielfältigsten Aufgaben bewältigen lässt, die Beruf und Familie mit sich bringen. Wir haben uns Gedanken gemacht, was denn unsere persönlichen Energiebringer sind. Spontan haben unsere Mitarbeiter die Natur, die Stille und das Zeit-Haben als Ihre „Akku-Aufladestationen“ genannt.

Lesen Sie in unserer Blogserie, wie Sie es in all der Hektik schaffen, zwischendurch Ihre Energieakkus wieder aufzuladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich durch unsere kleinen Anregungen Ihrer ganz persönlichen Energiebringer bewusst werden.

 

Thema 1 – Die Natur
Thema 2 – Die Stille
Thema 3 – Das Zeithaben

 

DIE NATUR
Ruheort und Kraftort zugleich

Jede Jahreszeit hat in der Natur ihre Besonderheiten.

Die Blätter, die sich im Herbst gelb und rot färben, strahlen für viele Menschen Wärme aus. Die Sonnenstrahlen sind angenehmer, und doch hat man schon im Kopf, dass die kalte Jahreszeit nicht mehr weit ist.

Nehmen Sie diese natürliche Wärme beim nächsten Spaziergang bewusst wahr, und speichern Sie dieses Gefühl ab, um beim nächsten Nebeltag, der grau in grau daherkommt, von dem warmen farbenfrohen Bild zehren zu können. Wenn Ihre Zeit für einen Spaziergang gerade nicht reicht, dann sind 5 Minuten in der Sonne – innehalten und an nichts denken – nur die Wärme spüren – schon ein kleiner Energiebringer.

 

Kraftorte

Der moderne Mensch ist getrieben von Terminen, Aufgaben und gesellschaftlichen Verpflichtungen. Nur im Urlaub lässt man sich auf die Energie ein, die Kraftorte wie Stonehenge oder Ayers Rock haben. Was ist das Faszinierende an diesen Orten? Oft sind es die Lage und die Geschichte oder sogar das Rätselhafte, was diese Orte so besonders macht. Doch die Menschen, die diese Orte schufen oder als heilige Orte empfanden, hatten mehr Gespür für die Energie, die von diesen Kraftorten ausgeht. Dieses Gespür wird in unserer Zeit durch das hohe Grundrauschen unseres Lebens überdeckt.

Sie müssen nicht gleich verreisen, um Ihren Akku aufzuladen.
Waldlichtungen, Bäume, deren Blätter im Wind rascheln oder ein kleiner Bach der ruhig vor sich hinplätschert – auch das sind Kraftorte UND sie sind direkt nebenan. Wie wäre es, wenn Sie am Wochenende einen Kurzurlaub im Wald machen und nicht einfach spazieren gehen, sondern Ihren ganz persönlichen Ort finden, an den Sie sich ab und an zurückziehen können?

 

Unsere persönlichen Energiebringer:

Für die Chefin Margit Niedermaier sind die Berge pure Energiebringer.
Schon beim Blick auf das Panorama spürt sie die Ruhe und Kraft. Für sie ist ein Bergspaziergang wie Meditation. Einfach nur gehen, sich auf den Weg konzentrieren, Gedanken sammeln und sortieren, für sich sein.

 

Tipps für Kraftorte in Bayern:

In den Ammergauer Alpen zählen die Ammerquellen oder des Soier Sees (Bad Bayersoiern) dazu. Am Grenzberg Bayern/Österreich in Garmischpartenkirchen ist Säuling bekannt. Auch bei Bad Tölz in Gaißach sind die Sonntraten (auch Sunntratten) ein ganz besonderer Ort.

Ist für Sie die Natur auch ein persönlicher Energiebringer?
Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Tipps für Ruhe- und Kraftorte.

Zum Weiterlesen können wir das Buch „Kraftorte“ von Pater Anselm Grün empfehlen.

 

Im November geht es weiter mit der Blogserie „persönliche Energiebringer“. Lesen Sie dann unsere Gedanken zur Stille.

Dreh die Anlagen auf!

Bildquelle: Eigenerstellung

Bildquelle: Eigenerstellung

Anlagenmechaniker/in für
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

bei der Niedermaier GmbH

 

Eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker/in?
Dieser Beruf ist nicht nur für die „harten“ Kerle,
nein hier können auch die Mädels zeigen,
was in ihnen steckt!

Das erwarten wir:

  • mindestens den qualifizierenden Hauptschulabschluss
  • handwerkliches Geschick
  • eine positive Einstellung und Freude an der Arbeit
  • Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit
  • Spaß am Umgang mit Menschen
  • die Bereitschaft, ständig dazuzulernen und sich weiterzubilden

Das erwartet dich:

  • eine umfassende Ausbildung in allen Bereichen
  • ein motiviertes und freundliches Team
  • laufende interne und externe Schulungen
  • professionelles Werkzeug und moderne Arbeitstechniken
  • ein Chef, der deine Ausbildung persönlich überwacht

Beschreibung:

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dauert 3,5 Jahre, in denen immer wieder Berufsschul-Ergänzende überbetriebliche Ausbildungen stattfinden werden. Ein umwelt- und klimaorientierter Beruf wie der des Anlagenmechanikers bzw. der Anlagenmechanikerin (SHK) ist krisensicher und zukunftsorientiert wie wenig andere.

Nach deiner Ausbildung hast du die besten Chancen auf eine Weiterbildung zum Techniker, Meister, Bachelor oder Master!

Also eine Menge Möglichkeiten für die Zukunft!

Frischer Wind in der Büroausbildung!

Bildquelle: Eigenerstellung

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Kaufmann/frau für Büromanagement

Seit unserer Ausbildung zur Bürokauffrau hat sich einiges getan. Nicht nur, dass wir älter geworden oder von den Eltern ausgezogen sind. Nein, denn der Ausbildungsberuf Bürokaufmann/frau, so wie wir ihn noch kennen, ist Geschichte. Seit 1. August erlernen junge Schulabgänger, die sich für diese Berufssparte entschieden haben, den Ausbildungsberuf Kaufmann/frau für Büromanagement.

Was macht man in diesem Beruf:
• Präsentationen entwerfen
• Rechnungen schreiben
• Aufträge bearbeiten
• Zahlungseingänge überwachen
• Termine planen und überwachen
• Internen und externen Schriftverkehr erledigen
• Kunden betreuen
• Veranstaltungen und Dienstreisen organisieren
• Personaleinsatz planen
• Büromaterial beschaffen
• Material bestellen
• Aufgaben in Marketing oder Vertrieb übernehmen
• ein- und ausgehende Rechnungen überprüfen und buchen

Was für die Ausbildung zum Kaufmann/frau für Büromanagement wichtig ist:
• Flexibilität
• Sorgfältigkeit
• gutes Zahlenverständnis
• Selbstständigkeit
• Zuverlässigkeit
• Teamarbeit
• Kunden- und Serviceorientierung
• gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
Beschreibung:
Die Ausbildung zum Kaufmann/frau für Büromanagement dauert im Normalfall 3 Jahre. Da die Ausbildung komplett überarbeitet wurde, hast du die Möglichkeit individuelle Schwerpunkte zu setzen. Hierfür stehen insgesamt 10 Wahlqualifikationsbausteine wie Kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Personalwirtschaft, Marketing und Vertrieb, Verwaltung und Recht und noch einige mehr zur Verfügung. Aus denen jeweils 2, mit einem zeitlichen Volumen von jeweils 5 Monaten, fester Bestandteil des Ausbildungsplanes werden.
Nach deiner Ausbildung warten viele tolle Weiterbildungsmöglichkeiten auf dich, an denen du berufsbegleitend teilnehmen kannst. So können dir Weiterbildungen zum Fachwirt(in) oder Betriebswirt(in), die Tür zu Führungspositionen öffnen. Absolventen(innen) mit einer Hochschulzugangsberechtigung können ein Studium an einer Fachschule anstreben! Also eine Menge Möglichkeiten für die Zukunft!

Wie sinnvoll ist ein Praktikum?

Praktikum

Bildquelle: Eigenerstellung

Ein Praktikum, beispielsweise in einem Handwerksbetrieb, ist sinnvoll für alle Beteiligten. Welche Möglichkeiten es gibt und was man beachten sollte, haben wir im Folgenden zusammengestellt.

Vorteile für Schüler/innen:

Du erhältst einen ersten Einblick in die Berufswelt und kannst dich so aufgrund eigener Erfahrungen bewusst für oder gegen einen bestimmten Beruf entscheiden. Besonders wichtig und nützlich ist, dass du persönliche Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben knüpfst. Durch ein Praktikum kannst du deine persönlichen Stärken und Schwächen besser erkennen. Außerdem gewinnst du durch Praktika Erfahrung und zeigst Eigeninitiative. Das macht sich gut in künftigen Bewerbungen und kann den Ausschlag für deine Einstellung geben.

Vorteile für Betriebe:

Für den Unternehmer bietet ein Praktikum die Möglichkeit, potenzielle Auszubildende frühzeitig und unverbindlich kennen zu lernen. Unternehmen können sehen, ob die Praktikanten gut ins Team passen. Die Gefahr, dass ein Auszubildender die Lehre vorzeitig abbricht, ist wesentlich geringer, wenn der Jugendliche sich vorher ein realistisches Bild vom Unternehmen und seinem künftigen Beruf machen konnte.

Verschiedene Arten von Praktika:

Es gibt in Bayern zunächst das so genannte Schülerbetriebspraktikum: das ist ein Pflichtpraktikum in den Klassen 8, 9 oder 10 der allgemeinbildenden Schulen. Ein Praktikum dauert in der Regel eine Woche, der/die Schüler/in ist über die Schule haftpflicht- und unfallversichert.

Darüber hinaus kann jeder Schüler, der mindestens 15 Jahre alt ist, ein freiwilliges Ferienpraktikum machen. So ein Praktikum hat erst keinen direkten schulischen Bezug, weshalb der/die Praktikant/in sich selbst um die Haftpflicht- und Unfallversicherung kümmern muss.  In der Regel bestätigen das die Versicherungen der Eltern problemlos. Falls nicht, fragt einfach im Praktikumsbetrieb nach, ob man euch weiterhelfen kann. Bei einem freiwilligen Ferienpraktikum sind mehr als vier Wochen (20 Arbeitstage) pro Jahr für unter 18-Jährige übrigens nicht erlaubt. Das Jugendarbeitsschutzgesetz legt fest, unter welchen Bedingungen Schülerinnen und Schüler, die noch nicht 18 Jahre alt sind, in Betrieben als Praktikanten beschäftigt werden dürfen.

Zuletzt gibt es noch Praktika, die im Rahmen einer schulischen Berufsausbildung oder eines Studiums vorgeschrieben sind. Diese unterliegen gesonderten Regelungen, die beim jeweiligen Träger zu erfragen sind.

Wo finde ich einen geeigneten Betrieb – Wo einen geeigneten Praktikanten?

Insbesondere im Rahmen von Schülerbetriebspraktika sind die allgemeinbildenden Schulen kompetente Ansprechpartner. Auch die Ausbildungsberaterinnen und –berater der Handwerkskammern oder der IHK helfen bei der Suche nach geeigneten Betrieben bzw. Praktikanten. Und es gibt auch Praktikumsbörsen im Internet.

Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH

Fort- und Weiterbildung – ein Muss in der heutigen Arbeitswelt

Martin Rott – Ausbildung, Meister, Studium

  • Teil 2

    Franziska Fischbeck

    Bildquelle: Eigenerstellung

Josef Lechner – Meister und Energieberater

  • Teil 3

Franziska Fischbeck – Ausbildung, Fachwirtin, Betriebswirtin

 

Ausbildung

Im September 2004 begann ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau bei der Niedermaier GmbH. Während meiner 3-jährigen Lehrzeit wurden mir alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, um das Büro eines Handwerksbetriebes selbstständig und in Eigenverantwortung zu führen. Meine Abschlussprüfung zur Bürokauffrau bestand ich im Sommer 2007 mit Erfolg. Nach meiner Lehre wurde ich von Firma Niedermaier übernommen und arbeite bis heute dort.

 

Fachwirtin

Aufbauend auf meine kaufmännische Berufsausbildung und Berufspraxis wollte ich mich noch weiter spezialisieren. Durch meine Chefin, Margit Niedermaier, bin ich zur kaufmännischen Fachwirtin gekommen. Sie selbst hat an dieser Fortbildungsmaßnahme schon vor Jahren teilgenommen. Der Fachwirtinnen-Kurs ist modular aufgebaut. Die Module können einzeln absolviert werden. Nach jedem Modul findet eine Prüfung statt.

 

Modul 1 Personal

  • Arbeitssicherung und Gesundheitsschutz
  • Führung und Motivation von Mitarbeitern
  • Mitarbeiterauswahl- und Entlohnung
  • Weiterbildung und Personalentwicklung

 

Modul 2 Betriebswirtschaft

  • Planung und Organisation
  • Rechnungs- und Finanzwesen
  • Entgeltabrechnung
  • Existenzsicherung
  • Marketing

 

Modul 3 Ausbildung der Ausbilder

  • allgemeine Grundlagen legen
  • Ausbildung planen
  • Auszubildende einstellen
  • am Arbeitsplatz ausbilden
  • Lernen fördern
  • Gruppen anleiten
  • Ausbildung beenden

 

Modul 4 Recht

  • Bürgerliches Recht
  • Arbeitsrecht
  • Steuerrecht
  • Sozialrecht, insbesondere Sozialversicherungsrecht

Im Januar 2012 startete ich mit meinem ersten Modul. Durch bestehen aller vier Prüfungen darf ich mich seit August 2013 offiziell kaufmännische Fachwirtin (HWK) nennen.

 

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Bildquelle: Eigenerstellung

Betriebswirtin

Gleich im Anschluss an die Fachwirtin belegte ich im Herbst 2013 den Fortbildungskurs zur Betriebswirtin (HWK). In diesem Lehrgang wurde mir Wissen vermittelt in

  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Volkswirtschaft
  • Materialwirtschaft
  • Strategische Unternehmensführung

Die Prüfung habe ich im Dezember 2013 erfolgreich bestanden und darf seitdem den Titel Betriebswirtin (HWK) führen.

Ich würde jederzeit wieder an diesen Fortbildungen teilnehmen.

Dieser Artikel ist Teil der Blogserie „Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH“.

Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH

Fort- und Weiterbildung – ein Muss in der heutigen Arbeitswelt

Martin Rott – Ausbildung, Meister, Studium

Josef Lechner

Bildquelle: Eigenerstellung

  • Teil 2

Josef Lechner – Meister und Energieberater

Franziska Fischbeck – Ausbildung, Fachwirtin, Betriebswirtin

 

Meistertätigkeit

Als Josef Lechner sich 1999 bei der Niedermaier GmbH bewarb, wollte er sich beruflich verändern. Er suchte nach neuen Aufgabengebieten und neuen Herausforderungen. Seit April 2000 ist Josef nun als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister bei Firma Niedermaier angestellt. Sein Aufgabengebiet umfasst:

  • Planung von Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen sowie Solar- und Wohnraumlüftungsanlagen für Privatkunden als auch für kommunale und gewerbliche Auftraggeber
  • Angebotsbearbeitung
  • Auftragserfassung und –abwicklung (Bauüberwachung, Aufmaß und Abrechnung, Organisation und Schriftverkehr)
  • Kundenberatungen (telefonisch, vor Ort sowie auf Messen).
  • Lagerhaltung und Einkauf/Bestellwesen.

Eben alles, was zu einem Meisterjob dazugehört. Sozusagen ist Josef die „rechte Hand“ von Heribert Niedermaier, Geschäftsführer der Niedermaier GmbH.

 

Energieberater

Im Jahr 2006 ergab sich für Josef die Möglichkeit an der Fortbildung zum Energieberater (HWK) teilzunehmen. In der Zeit von April bis August 2006 drückte er, dreimal wöchentlich, abends die Schulbank. In diesem Zeitraum wurde Josef zum Energieberater ausgebildet. Ihm wurde Wissen vermittelt über

  • Klimaschutz, Energieversorgung und regenerative Energietechniken
  • Energieeinsparverordnung, Blower-Door-Test und bautechnische Grundlagen
  • umweltfreundliche Heiztechniken, Lüftungstechnik, Neubauplanung mit der EnEV
  • Modernisierungsplanung in privaten, kommunalen und gewerblichen Gebäuden
  • Energieberatung in der Praxis

Durch die erfolgreich bestandene Prüfung im August 2006 ist Josef berechtigt Energieberechnungen durchzuführen und Energieausweise auszustellen.

 

Dieser Artikel ist Teil der Blogserie „Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH“.

 

Im letzten Teil unserer Blogserie berichten wir über die Erfolgsgeschichte von Franziska Fischbeck, Ausbildung – Fachwirtin – Betriebswirtin.

Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH!

Martin Rott

Bildquelle: Eigenerstellung

Fort- und Weiterbildung – ein Muss in der heutigen Arbeitswelt

 

  • Teil 1

Martin Rott – Ausbildung, Meister, Studium

 

Josef Lechner – Meister und Energieberater

 

Franziska Fischbeck – Ausbildung, Fachwirtin, Betriebswirtin

 

Ausbildung

Im September 2004 begann Martin Rott seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik bei der Niedermaier GmbH. Aufgrund guter schulischer Leistungen konnte Martin seine Lehrzeit (normalerweise 3 ½ Jahre) um ein halbes Jahr verkürzen. Seine Abschlussprüfung bestand er im Sommer 2007 mit Erfolg.

 

Meisterschule Anlagenmechaniker

Bereits im Herbst 2007 startete Martin mit der Meisterschule Anlagenmechaniker. Diese konnte er, wegen seiner hervorragenden Leistung bei der Abschlussprüfung zum Anlagenmechaniker SHK, gleich nach seiner Berufsausbildung besuchen. Denn die Wartelisten für die Meisterschule Anlagenmechaniker sind lang.

Die Meisterschule dauerte ein Schuljahr (10 Monate). Während dieser Zeit bekam Martin theoretische (z. B. Kalkulation) und praktische Kenntnisse (z. B. neueste heizungs- und lüftungstechnische Anlagen) vermittelt. Außerdem erhielt er die Befähigung einen Betrieb zu leiten und Lehrlinge auszubilden.

Im August 2008 kehrte Martin nach erfolgreicher Beendigung der Meisterschule und mit dem Meistertitel in der Tasche zur Niedermaier GmbH zurück. Bis Herbst 2011 war er als Meister im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk tätig. Während seiner Anstellung als Meister bei der Niedermaier GmbH führte er folgende Tätigkeiten aus:

  • Planung von Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen sowie Solaranlagen
  • Angebotsbearbeitung
  • Auftragserfassung und –abwicklung (Bauüberwachung, Abrechnung usw.)
  • Kundenberatung
  • Lagerhaltung und Bestellwesen/Einkauf

 

Studium

Martin wollte es noch einmal wissen! Durch seinen Meistertitel erhielt er die Berechtigung an einer Hochschule zu studieren. Seit Oktober 2011 besucht er den Studiengang Bachelor of Engineering an der Hochschule München.

Nach Abschluss des Studiengangs möchte sich Martin an Entwicklungsprozessen beteiligen.

 

Dieser Artikel ist Teil der Blogserie „Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH“.

 

Im nächsten Teil unserer Blogserie berichten wir über unseren Meister Josef Lechner, der durch eine Fortbildung den Titel Energieberater (HWK) erwarb.