Welche Fördermittel gibt es für Wärmepumpen?

Dieser Artikel ist Teil unseres Wärmepumpen Special.

Wir haben uns im

  • ersten Artikel mit der Funktion einer Wärmepumpe beschäftigt
  • zweiten Artikel mit der Integration einer Wärmepumpe im Altbau befasst!
  • dritten Artikel zeigten wir auf, welche Vorteile eine Wärmepumpe hat.
  • Vierten Beitrag konnten Sie herausfinden welche Wärmepumpe Sie benötigen.
  • heutigen Artikel zeigen wir ihnen aus welchen Wärmequellen Energien gewonnen werden können.

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M A ß N A H M E

F Ö R D E R U N G

Basisförderung

Bonusförderung

Gebäudebestand(Im   Neubau nur für Bereitstellung von Prozesswärme)   Kombinationsbonus-   Solar (Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung, Prozesswärme oder   solare Kälte) - Effizienz
bonus
Errichtung von effizienten Wärmepumpen zur…-   kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von
Gebäuden – Raumheizung (mit/ohne Warmwasserbereitung) von Nichtwohngebäuden
- Bereitstellung von Prozesswärme
- Wärme für Wärmenetzeelektrisch   betriebene
Luft/Wasser-Wärmepumpen bis 100 kW,
JAZ mind. 3,5
Anlagen bis 20 kW:
pauschal 1.300 €

500 €

50 %
der
Basis
förderung

Anlagen ab 20 kW bis 100 kW:
pauschal 1.600 €
Zusätzlich 500 € pro Anlage, wenn neuer
Pufferspeicher von mind. 30 l/kW
elektrisch betriebene
Sole/Wasser-Wärmepumpen und
Wasser/Wasser-Wärmepumpen bis 100 kW,
JAZ mind. 3,8 (bei Nichtwohngebäuden mind. 4,0)
gasbetriebene Wärmepumpen bis 100 kW,
JAZ mind. 1,3
Sonderformen von Wärmepumpen bis 100 kW
z.B. Wärmepumpen, die mit Abwärme
betrieben werden, JAZ mind. 4,0
Anlagen bis 10 kW:
2.800 €
Anlagen ab 10 kW bis 100 kW:
2.800 € + Zusatzbetrag für den KW-Anteil,
der 10 kW übersteigt
• bei Anlagen ab 10 kW bis 20 kW: 120 € je kW
• bei Anlagen ab 20 kW bis 100 kW:
100 € je kW, mind. 1.200 €
Zusätzlich 500 € pro Anlage, wenn neuer
Pufferspeicher von mind. 30 l/kW
Beispiel 1: Anlage 12 kW ohne o.g. Puffersp.
2.800 € + (120 € x 2) = 3.040 €
Beispiel 2: Anlage 23 kW ohne o.g. Puffersp.
2.800 € + (100 € x 13) = 4.100 €

 

Gebäudebestand: Ein Gebäude, für das vor dem 01.01.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde und in welchem vor dem 01.01.2009 ein Heizungssystem installiert wurde. Es muss sich um ein mit dem Gebäude fest verbundenes Heizungssystem handeln, das den Gesamtjahreswärmebedarf des Gebäudes oder Gebäudeteils abdeckt. Mobile Heizgeräte stellen kein Heizungssystem im Sinne der Förderrichtlinien dar.
Es gelten die Bestimmungen der Richtlinien vom 20. Juli 2012.

Quelle: BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Alle Angaben ohne Gewähr

Links

Sollten Sie weitere Fragen zu aktuellen Fördermitteln haben, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gern individuell.

 

Aus welchen Wärmequellen kann mit einer Wärmepumpe Energie gewonnen werden?

Dieser Artikel ist Teil unseres Wärmepumpen Special.

Wir haben uns im

  • ersten Artikel mit der Funktion einer Wärmepumpe beschäftigt
  • zweiten Artikel mit der Integration einer Wärmepumpe im Altbau befasst!
  • dritten Artikel zeigten wir auf, welche Vorteile eine Wärmepumpe hat.
  • vierten Beitrag konnten Sie herausfinden welche Wärmepumpe Sie benötigen.
  • heutigen Artikel zeigen wir ihnen aus welchen Wärmequellen Energien gewonnen werden können.

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Wärmequellen

Mit Wärmepumpen kann die Energie aus der verschiedenen Wärmequellen gewonnen werden: Erdreich, Luft, Grundwasser.

Das Erdreich

98 % der Erdwärme entsteht durch das Speichern der Sonnenenergie im Erdreich. Lediglich die restlichen 2 % der Wärmeenergie kommen aus dem Erdkern. Das Erdreich speichert somit riesige Mengen an Wärmeenergie. Diese können mit einer Erdsonde oder mit einem Erdkollektor genutzt werden.

Erdsonden

Eine Erdsonde, die aus sogenannten Doppel-U-Rohren besteht, wird in etwa 100 m Erdtiefe eingesetzt. Die Rohre sind aus einem recyclebaren HDPE-Kunststoff gefertigt. Der Einsatz von Erdsonden bietet sich besonders bei kleinen Grundstücken an, da diese zwar tief in die Erde eingesetzt werden, jedoch nur sehr wenig Fläche in Anspruch nehmen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass der Einsatz von Erdsonden in Trinkwasserschutzgebieten nicht erlaubt ist.

Erdkollektoren

Der Einsatz von Erdkollektoren ist im Vergleich zu den Erdsonden kostengünstiger. Der wesentliche Unterschied zu den Sonden ist, dass die Kollektoren lediglich 1,2-1,5 m tief eingesetzt werden, wobei sie jedoch deutlich mehr Fläche in Anspruch nehmen. Daher bietet sich der Einsatz von Erdkollektoren nur bei großen Grundstücken an. Das Rohrsystem, das dem einer Fußbodenheizung ähnelt, wird nicht vertikal, wie bei den Erdsonden, sondern horizontal verlegt. Die Fläche der Erdkollektoren darf nicht beliebig genutzt wird. So ist beispielsweise eine Bepflasterung nicht möglich, da Niederschläge in die Erde eindringen müssen. Der optimale Boden für die Kollektoren ist feucht und fest. Außerdem sollten auch keine Gewächse über den Kollektoren gepflanzt werden, die tiefe Wurzeln tragen.

Die Luft als Wärmequelle

Auch die Luft hält eine Menge Wärmeenergie bereit und wird damit zu einer Wärmequelle, die mit einer entsprechenden Wärmepumpe genutzt werden kann. Die Wärmepumpe entzieht der Luft die darin enthaltene Wärme und verwandelt sie in Wärmeenergie. Besonders bei hohen Temperaturen im Sommer stellt die Luft eine effiziente Wärmequelle dar. Da die Lufttemperatur jedoch im Winter sehr gering ist, arbeitet die Wärmepumpe an diesen Tage mit einem Elektroheizstab. Das wirkt sich zwar auch auf die Heizkosten aus, insgesamt überzeugt die Wärmepumpe jedoch mit einer sehr hohen Lebensdauer und einem nahezu geräuschlosen Betrieb.

Grundwasser als Wärmequelle

Das Grundwasser hat eine Temperatur von etwa 7 bis 12 °C. Auf den ersten Blick erscheint dies nicht ausreichend, um daraus effektiv Wärmeenergie nutzen zu können. Mit einer entsprechenden Pumpe kann jedoch auch diese Wärme genutzt werden. Der Vorteil dabei ist, dass das Grundwasser das ganze Jahr über eine konstante Temperatur aufweist und damit stets zur Verfügung steht.

Die Wärmepumpe besteht aus einem Förder- und einem Schluckbrunnen. Der erstere pumpt das Wasser aus der Erde, daraufhin wird diesem die Wärme entzogen. Der Schluckbrunnen leitet das abgekühlte Wasser zurück in das Grundwasser. Die Brunnen sollten nicht zu nah beiander stehen, nehmen jedoch insgesamt sehr wenig Platz in Anspruch. Damit bietet sich dieses System auch bei kleineren Grundstücken an. Abgsehen von der Fläche ist jedoch auch die Wasserqualität zu beachten. Beispielsweise ist ein Einsatz bei sehr kalkhaltigem Grundwasser eher zu vermeiden. Außerdem muss der Einsatz genehmigt werden, da auf den Kreislauf des Grundwassers Einfluss genommen wird.

Im letzten Artikel unerer Wärmepumpen Special zeigen Wir Ihnen noch die möglichen Fördermittel für Wärmepumpen.

 

Welche Wärmepumpe benötigen Sie?

Dieser Artikel ist Teil unseres Wärmepupmen Special.

Wir haben uns im

  • ersten Artikel mit der Funktion einer Wärmepumpe beschäftigt
  • zweiten Artikel mit der Integration einer Wärmepumpe im Altbau befasst!
  • dritten Artikel zeigten wir auf, welche Vorteile eine Wärmepumpe hat.
  • heutigen Beitrag können Sie herausfinden welche Wärmepumpe Sie benötigen

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Wärmepumpen nutzen die Wärmeenergie, welche in Luft, Erdreich oder Grund-/Brunnenwasser enthalten ist und “pumpen” diese Wärme auf ein höheres Niveau, um die Wärme für das Heizsystem und die Warmwasserbereitung zur Verfügung zu stellen.

Je nach Wärmequelle gibt es unterschiedliche Arten von Wärmepumpensystemen, die speziell an die jeweiligen Wärmequellen angepasst sind:

  • Luft-Wärmepumpen: Nutzen die Außenluft als Wärmequelle
  • Sole-Wärmepumpen:  Nutzen das Erdreich bzw. die konstante Temperatur im Erdreich als Wärmequelle
  • Wasser-Wärmepumpen: Nutzen Grundwasser als Wärmequelle
  • Warmwasser-Wärmepumpen: Sind Luftwärmepumpen, welche nur für die Brauchwasser-Erwärmung genutzt werden, also unabhängig vom Heizsystem.

Luft/Wasser-Wärmepumpe

Die Luft/Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärme der Außenluft und werden eingesetzt , wenn die Außenluft zwischen -20 °C und +30 °C liegt. Sie sind sehr leistungsstark und sind gleichzeitig sehr platzsparend. Darüber hinaus kann eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer Solar-Anlage kombiniert werden. Damit wird eine noch höhere Leistung erreicht, was wiederum eine Reduzierung der Energiekosten zur Folge hat.

Vorteile der Luft/Wasser-Wärmepumpe:

  • Der Einsatz dieser Wärmepumpe ist bei -20 °C bis +30 °C Außentemperatur möglich.
  • monovalenter und bivalenter Einsatz möglich
  • Die Pumpe kann sowohl im Gebäude als auch im Außenbereich aufgestellt werden.
  • Der Einsatz der Pumpe ist sehr platzsparend.
  • Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann mit einer Solar-Anlage kombiniert werden.
  • Es können bis zu 270 m² Wohnfläche beheizt werden.
  • Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann für Fußboden- oder für Radiatorenheizungen eingesetzt werden.
  • Das Heizwasser kann auf bis zu +60 °C aufgewärmt werden.
  • Auch im Altbau ist das Aufstellen einer Luft/Wasser-Wärmepumpe von Vorteil und kann problemlos durchgeführt werden.      

Sole/Wasser-Wärmepumpen

Mit einer Sole/Wasserwärmepumpe kann die Wärmeenergie aus dem Erdreich optimal genutzt werden. Im Erdreich wird eine Sole erwärmt, ein Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser. Von dieser wird Wärmeenergie an ein Kältemittel abgegeben, welches daraufhin verdampft. Als Folge wird vom Kompressor der Druck erhöht und damit auch die Temperatur. Von einem zweiten Wärmeaustauscher wird die Wärme an das Heizungswasser abgegeben. Das verdampfende Kältemittel wird wieder flüssig, so dass der Kreislauf von vorn beginnen kann. Insgesamt können durch die Sole/Wasser-Wärmepumpe 75 % der Heizenergie genutzt werden.

Ob eine Erdwärmesonder oder ein Erdreichkollektor eingesetzt werden sollte, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Da eine Erdwärmesonde bis zu 100 m unter die Erdoberfläche eingesetzt werden kann, bietet sich der Einsatz dieser besonders bei kleinen Grundstücken an. Im Gegensatz dazu benötigt ein Erdreichkollektor deutlich mehr Fläche. Die Kollektorfläche wird mit 1,2 bis 1,5 m Tiefe direkt unter der Erdoberfläche verlegt, benötigt aber je nach Wärmebedarf eine Fläche von bis zu 250m².

Warmwasser-Wärmepumpen

Warmwasser-Wärmepumpen gewinnen die Energie aus der Luft des Heizungsraumes. Die Wärme der Luft wird an das Wasser im Speicher abgegeben. Mit dem erwärmten Wasser, das bis zu 55 °C beträgt, kann ein Einfamilienhaus versorgt werden. Eingesetzt werden kann die Warmwasser-Wärmepumpen bei Lufttemperaturen von 6 °C bis 35 °C.

Die Vorteile der Warmwasser-Wärmepumpe:

  • Die Energiekosten werden deutlich gesenkt.
  • Es können bis zu 75 % der Umweltenergie genutzt werden.
  • Der Luft des Raumes, in dem die Pumpe aufgestellt wird, wird entfeuchtet und gekühlt.
  • sehr umweltfreundlich
  • Ein Speicher mit 300 Litern Fassungsvermögen bietet hohen Komfort.

Wasser/Wasser-Wärmepumpen

Bei einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe kommen ein sogenannter Saug- und ein Schluckbrunnen zum Einsatz. Durch den Saugbrunnen wird warmes Grundwasser gepumpt. Die Wärmepumpe entzieht dem Wasser die Wärme und kühlt dieses auf etwa 5 °C wieder ab. Das abgekühlte Wasser wird schließlich durch den Schluckwasser zurückgeführt. Mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe können insgesamt bis zu 80 % der Wärme, die sich im Grundwasser befindet, genutzt werden. Damit handelt es sich um eine sehr effiziente Wärmepumpe, die den gesamten Wärmebedarf deckt.

Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Je nach Bedarf des Verbrauchers werden die Wärmepumpen in verschiedenen Leistungsgrößen angeboten. Die Heizwassertemperatur beträgt bis zu 60° C und die Temperatur des Grundwassers sollte zwischen 7 °C und 20 °C liegen. Da das Grundwasser über das gesamte Jahr hinweg eine relativ konstante Temperatur hat, ist die Wasser/Wasser-Wärmepumpe sehr effizient. Außerdem kann die Wärmepumpe mit einer Solar-Anlage kombiniert werden, was eine zusätzliche Reduzierung der Energiekosten zur Folge hat und zugleich ebenso umweltfreundlich ist.

Die Vorteile der Wasser/Wasser-Wärmepumpe:

  • Je nach Bedarf werden verschiedene Leistungsgrößen angeboten.
  • Die Wärmepumpe kann eingesetzt werden, wenn die Temperatur des Grundwassers zwischen 7 °C und 20 °C liegt.
  • Großer Energiegewinn, da Grundwassertemperaturen über das gesamte Jahr konstant sind.
  • Kaum Geräuschbelästigung
  • Hohe Jahres-Arbeitszahl
  • Es besteht die Möglichkeit, die Wärmepumpe mit einer Solar-Anlage zu kombinieren.

Aus welchen Wärmequellen mit einer Wärmepumpe Energie gewonnen werden kann können Sie im nächsten Artikel uneres Wärmepumpen Special durchlesen.

Welche Vorteile hat eine Wärmepumpe?

Dieser Artikel ist Teil unseres Wärmepupmen Special.

Wir haben uns im

  • ersten Artikel mit der Funktion einer Wärmepumpe beschäftigt
  • zweiten Artikel mit der Integration einer Wärmepumpe im Altbau befasst!
  • in diesem Artikel zeigen wir auf welche Vorteile eine Wärmepumpe hat.

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Höchste Effizienz, einfachste Installation und optimale Systemkompatibilität überzeugen

Mit der neuesten Generation von Wärmepumpen wird eine neue Effizienzklasse erschlossen. Energie ist überall vorhanden, man muss sie nur zu nutzen wissen.
Luft/Wasser-Wärmepumpen und Sole/Wasser-Wärmepumpen nutzen die Energie der Natur und komprimieren diese mittels Strom zu behaglicher Wohnraumwärme und Warmwasser. Hocheffizienz-Wärmepumpen sind zudem ideal mit einer Sonnenheizung kombinierbar.

Die Vorteile im Überblick

  • Hocheffizienz-Wärmepumpen gewinnen bis zu 80 % der Wärmeenergie aus kostenloser Umweltenergie.
  • Mit einer Hocheffizienz-Wärmepumpe leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Reduzierung der Schadstoff- und CO2-Emission.
  • Geräteeffizienz, COP (Coefficient Of Performance) bis zu 4,7.
  • Wertvoller Wohnraum geht nicht für ein Brennerstofflager verloren.
  • Niedriges Geräuschniveau, einfachste Installation und Bedienung.

Welche Wärmepumpe Sie benötigen können Sie im nächsten Beitrag unseres Wärmepumpen Special herausfinden.

Wie integriere ich eine Wärmepumpe im Altbau?

Dieser Artikel ist Teil unseres Wärmepumpen Special.

Wir haben uns im

  • ersten Artikel mit der Funktion einer Wärmepumpe beschäftigt
  • heute erklären wir Ihnen wie Sie eine Wärmepumpe im Altbau integrieren können!

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Häufig wird behauptet, Heizungsmodernisierungen mit Wärmepumpen im Altbau seien nicht möglich, bzw. sinnvoll. Der Einsatz einer Wärmepumpe sei nur in Kombination mit einem Flächenheizsystem effizient und biete sich nicht für Heizkörper an.

Diese Vorurteile sind allerdings nicht korrekt. Eine Heizungsmodernisierung mit einer Wärmepumpe ist auch im Altbau effizient und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus empfehlenswert. Dabei sind allerdings verschiedene Faktoren zu berücksichtigen.

Fest steht, dass Heizkörper eine höhere Vorlauftemperatur benötigen, da die Fläche der Wärmeabgabe im Gegensatz zu Flächenheizsystemen relativ gering ist. Von den herkömmlichen Wärmepumpen können allerdings kaum Temperaturen bis zu 70°C erzielt werden. Im Wesentlichen stehen dabei zwei Möglichkeiten zur Verfügung, wie eine Modernisierung mit einer Wärmepumpe trotzdem realisierbar ist.

Speziell für den Altbau werden sogenannte Mittel- oder Hochtemperatur-Wärmepumpen angeboten, die die erforderlichen Vorlauftemperaturen erzeugen, indem sie elektrisch nachheizen. Der Einsatz dieser Wärmepumpen ist allerdings sehr umstritten, da die dadurch zusätzlich entstehenden Stromkosten sehr hoch sind. Daher ist es sehr fraglich, ob Mittel- und Hochtemperatur-Wärmpumpen ökonomisch bzw. ökologisch arbeiten.

Bei der zweiten empfehlenswerteren Variante sind deutlich geringere Vorlauftemperaturen notwendig. Häufig sind Heizkörper in Altbauten so groß, dass sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten. Enscheidend ist dabei das Verhältnis von der Heizkörper- zur Raumgröße. Ist bei den vorhandenen Heizkörpern eine Vorlauftemperatur von etwa 55°C ausreichend, können diese gut mit einer Wärmepumpe kombiniert werden. Ist dies nicht der Fall, bietet sich der Einbau von Niedertemperatur-Heizkörpern an, die speziell für den Betrieb mit Wärmepumpen konstruiert sind. Am effizientesten ist allerdings die Kombination mit Flächenheizsystemen, wie beispielsweise einer Fußbodenheizung, da diese sehr geringe Vorlauftemperaturen benötigen. So kann auch im Altbau effizient und umweltschonend geheizt werden.

Die Nachrüstung mit einer Wärmepumpe kann somit durchaus auch im Altbau effizient sein. Wir beraten Sie gerne.

Welche Vorteile eine Wärmepumpe hat, erfahren Sie im nächsten Artikel unseres Wärmepumpen Special.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Dieser Artikel ist Teil unseres Wärmepumpen Special.

Mit einer Wärmepumpe wird das Temperaturniveau der Wärmeenergie erhöht. Es gibt verschiedene Wärmepumpen, deren Wärmequellen variieren. Es kann die Wärmeenergie aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser genutzt werden.

Das Erdreich hat beispielsweise das ganze Jahr über eine Temperatur von 8 bis etwa 12 °C. Diese Temperaturen sind so nicht ausreichend. Durch die Wärmepumpe kann jedoch das Temperaturniveau aus dem Erdreich deutlich gesteigert werden. Die Wärmepumpe besteht aus einem geschlossenen Kreislauf, der wie folgt aussieht:

Funktionsweise Wärmepumpe

Die Wärmepumpe besteht im Wesentlichen aus drei Bauteilen: Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger. Diese sind über einen geschlossenen Rohrleitungskreislauf miteinander verbunden, in dem sich ein Kältemittel befindet. Das flüssige Kältemittel verdampft, wenn es die Wärme aus der Energiequelle (Erdreich, Luft etc.) aufnimmt. Im Verdichter wird das gasförmige Kältemittel verdichtet, wodurch sich der Druck des Mediums erhöht. Dadurch steigt die Temperatur des Mediums weiter an. Im Verflüssiger, dem zweiten Wärmetauscher, wird die Wärme an das Heizsystem abgegeben. Das Medium kühlt sich daraufhin wieder ab und verflüssigt sich. Damit beginnt der Kreislauf erneut von vorne.

Wie Sie eine Wärmepumpe in Ihren Altbau integrieren, zeigen wir Ihnen im nächsten Artikel unseres Wärmepumpen Specials.

Wärmepumpen Special

Unsere Umwelt hält eine Menge Wärmeenergie bereit. Warum sollten wir diese also nicht nutzen? Mit Wärmepumpen wird genau das getan. Energie aus der Luft, dem Grundwasser oder auch aus dem Erdreich kann mit den entsprechenden Wärmepumpen genutzt werden. Erfahren Sie in unserem Special Wissenswertes rund um das Thema Wärmepumpen

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1. Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
2. Wie integriere ich eine Wärmepumpe im Altbau?
3. Welche Vorteile hat eine Wärmepumpe?
4. Welche Wärmepumpen benötigen Sie?
5. Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?
6. Aus welchen Wärmequellen kann mit einer Wärmepumpe Energie gewonnen werden?
7. Welche Fördermittel gibt es für Wärmepumpen?

Bäder richtig putzen Teil 8 – Marken Qualität

Dieser Artikel ist Teil der Serie Bäder richtig Putzen.

Wir haben uns im

  • ersten Beitrag mit der Reinigung von Sanitärkeramik befasst.
  • Zweiten Artikel haben wir uns mit der Reinigung von Armaturen und Brausen befasst.
  • Dritten Beitrag befassten wir uns mit der Reinigung von Bade- und Duschwannen.
  • vierten Beitrag zeigten wir ihnen das richtige Putzen von Duschabtrennungen.
  • Fünften Beitrag befassten wir uns mit dem richtigen putzen von Wellness-Produkten.
  • Sechsten Beitrag beschäftigten wir uns mit dem Reinigen von Möbel, Spiegel und Accessoires.
  • Siebten Beitrag beschäftigten wir uns mit der Reinigung von Fliesen.
  • Letzten Beitrag zeigen wir noch die Profi-Kompetenzen und Marken-Qualitäten auf.

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Ob Sie viel Zeit in Ihrem Bad verbringen, um sich zu verwöhnen oder um in mühevoller Kleinarbeit für die notwendige Hygiene zu sorgen, ist kein Zufall. Letztlich liegt es in Ihrer Hand, wie Sie den Lebensraum Bad für sich definieren und gestalten. Durch die Wahl moderner Markenprodukte können Sie den Pflegeaufwand auf ein Minimum reduzieren. Das Resultat: Ihr Bad entwickelt sich zum Freudenspender, und in den vergleichsweise wenigen Minuten, die Sie für das Putzen aufwenden, freuen Sie sich darüber, dass alles so leicht zu handhaben ist. Da lohnt es sich schon, einmal ernsthaft über eine Modernisierung oder ein neues Bad nachzudenken. Ehe Sie sich gut vorbereiten und sich kompetente Ansprechpartner suchen.

Bäder richtig putzen Teil 7 – Fliesen

Dieser Artikel ist Teil der Serie Bäder richtig Putzen

Wir haben uns im

  • ersten Beitrag mit der Reinigung von Sanitärkeramik befasst
  • zweiten Artikel haben wir uns mit der Reinigung von Armaturen und Brausen befasst
  • dritten Beitrag befassten wir uns mit der Reinigung von Bade- und Duschwannen
  • vierten Beitrag zeigten wir ihnen das richtige Putzen von Duschabtrennungen.
  • Fünften Beitrag befassen wir uns mit dem richtigen putzen von Wellness-Produkten
  • sechsten Artikel beschäftigen wir uns mit dem Reinigen von Möbel, Spiegel und Accessoires.
  • Siebten Beitrag beschäftigen wir uns mit der Reinigung von Fliesen.

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Die Haltbarkeit keramischer Fliesen steht außer Frage: Sie überdauern Jahrhunderte und sind sowohl für Langlebigkeit als auch für Pflegeleichtigkeit das Paradebeispiel. Bodenfliesen aus Steinzeug lassen sich absolut problemlos durch Kehren, absaugen oder feuchtes Aufwischen reinigen. Leicht löslichen Straßenschmutz entfernen Sie einfach mit viel Wasser. Wenn Sie auf Film bildende Reinigungsmittel verzichten, bekommt Ihr Boden auch keine Streifen. Bei stark verschmutzten Fliesen greift man am besten zu verdünntem Spiritus. Leinöl stellt den alten Glanz anschließend wieder her. Wenn die Fugen fleckig sind, reiben Sie die betroffenen Fliesen mit Schlämmkreide oder einem Brei aus Wasser und Backpulver ein.

Mischung einwirken lassen, abspülen und die strahlend weißen Fugen genießen! Veredelte Keramikfliesen bekämpften Schmutz sogar aktiv mit und brauchen lediglich ab und zu einen Wisch mit einem angefeuchteten Tuch.

Veredelte Fliesen

Die Veredelung keramischer Fliesen führt tatsächlich dazu, dass keine Wassertropfen mehr entstehen. Logischerweise fallen damit auch die Schmutz- und Kalkränder weg, die sie hinterlassen würden. Das Ergebnis: glänzender Boden und strahlende Wände! Auch Bakterien erden durch die Veredelung zersetzt. Badputz avanciert zur Nebenbeschäftigung und ist im Handumdrehen mit einem feuchten Tuch erledigt. Politurcreme verleiht Fliesen nachträglich eine Wasser und Schmutz abweisende Schutzschicht.

Im letzten Artikel der Serie Bäder richtig putzen, geht es um die Marken-Qualität.

Bäder richtig putzen Teil 6 – Möbel, Spiegel, Accessoires

Dieser Artikel ist Teil der Serie Bäder richtig Putzen

Wir haben uns im

  • ersten Beitrag mit der Reinigung von Sanitärkeramik befasst
  • zweiten Artikel haben wir uns mit der Reinigung von Armaturen und Brausen befasst
  • dritten Beitrag befassten wir uns mit der Reinigung von Bade- und Duschwannen
  • vierten Beitrag zeigten wir ihnen das richtige Putzen von Duschabtrennungen.
  • Fünften Beitrag befassen wir uns mit dem richtigen putzen von Wellness-Produkten
  • Heute beschäftigen wir uns mit dem Reinigen von Möbel, Spiegel und Accessoires.

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Glas- Möbeloberflächen bekommen Sie mit einem Mikrofasertuch und ein wenig Reinigungslauge schlierenfrei sauber. Mit einem sanften Spezial-Reiniger und einem weichen, nicht fasernden Tuch werden alle Edelstahlelemente bearbeitet. Spiegel erstrahlen in ungebrochenem Glanz, wenn man sie mit einem feuchten Fensterleder verwöhnt. Ihre Kanten aber sollten Sie immer trocken abwischen. Auf die Dauer nehmen Badezimmermöbel jeder Art von Feuchtigkeit krumm. Gut lüften und Trockenreiben sind deshalb ein Muss. Elektrische Teile dürfen Sie nur in ausgeschaltetem Zustand säubern. Verchromte Accessoires besitzen immer Ecken, Kanten und Rillen. Wenn Sie kalkhaltiges Wasser haben, wird von Zeit zu Zeit eine Basisreinigung nötig. Saure Reiniger, auf Essig- oder Zitronensäurebasis hergestellt, sind dafür besonders gut geeignet.

Man trägt sie mit dem Schwamm oder eine Haushaltsvlis auf, wäscht sie nach einer bestimmten Einwirkzeit mit viel frischem Wasser ab und poliert anschließend mit dem Mikrofasertuch trocken. Spezielle Schaumreiniger sparen Zeit, kosten allerdings mehr und sind belastender für die Umwelt

Veredelte Möbel, Spiegel und Accessoires

Badmöbel bestehen schon ab Werk aus versiegeltem, lackiertem Holz oder widerstandsfähigen Schichtstoffen. Den Farbton verändert das Naturprodukt über die Jahre. Alles übrige bleibt bei richtiger Pflege jedoch so wie am Tag des Einzugs. Ein weiches Tuch und verdünntes Spülmittel schätzen Schränke und Regale entschieden mehr als scharfe, scheuernde Haushaltsreiniger. Verchromte Accessoires mit matter Oberfläche lassen sich durch die schon im Kapitel Armaturen vorgestellten Emulsionen rundum schützen.

Im nächsten Beitrag der Serie Bäder richtig putzen, informieren wir Sie über die richtige Reinigung von Fliesen.