Wie sinnvoll ist ein Praktikum?

Ein Praktikum, beispielsweise in einem Handwerksbetrieb, ist sinnvoll Praktikumfür alle Beteiligten. Welche Möglichkeiten es gibt und was man beachten sollte, haben wir im Folgenden zusammengestellt.

Vorteile für Schüler/innen:

Du erhältst einen ersten Einblick in die Berufswelt und kannst dich so aufgrund eigener Erfahrungen bewusst für oder gegen einen bestimmten Beruf entscheiden. Besonders wichtig und nützlich ist, dass du persönliche Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben knüpfst. Durch ein Praktikum kannst du deine persönlichen Stärken und Schwächen besser erkennen. Außerdem gewinnst du durch Praktika Erfahrung und zeigst Eigeninitiative. Das macht sich gut in künftigen Bewerbungen und kann den Ausschlag für deine Einstellung geben.

Vorteile für Betriebe:

Für den Unternehmer bietet ein Praktikum die Möglichkeit, potenzielle Auszubildende frühzeitig und unverbindlich kennen zu lernen. Unternehmen können sehen, ob die Praktikanten gut ins Team passen. Die Gefahr, dass ein Auszubildender die Lehre vorzeitig abbricht, ist wesentlich geringer, wenn der Jugendliche sich vorher ein realistisches Bild vom Unternehmen und seinem künftigen Beruf machen konnte.

Verschiedene Arten von Praktika:

Es gibt in Bayern zunächst das so genannte Schülerbetriebspraktikum: das ist ein Pflichtpraktikum in den Klassen 8, 9 oder 10 der allgemeinbildenden Schulen. Ein Praktikum dauert in der Regel eine Woche, der/die Schüler/in ist über die Schule haftpflicht- und unfallversichert.

Darüber hinaus kann jeder Schüler, der mindestens 15 Jahre alt ist, ein freiwilliges Ferienpraktikum machen. So ein Praktikum hat erst keinen direkten schulischen Bezug, weshalb der/die Praktikant/in sich selbst um die Haftpflicht- und Unfallversicherung kümmern muss.  In der Regel bestätigen das die Versicherungen der Eltern problemlos. Falls nicht, fragt einfach im Praktikumsbetrieb nach, ob man euch weiterhelfen kann. Bei einem freiwilligen Ferienpraktikum sind mehr als vier Wochen (20 Arbeitstage) pro Jahr für unter 18-Jährige übrigens nicht erlaubt. Das Jugendarbeitsschutzgesetz legt fest, unter welchen Bedingungen Schülerinnen und Schüler, die noch nicht 18 Jahre alt sind, in Betrieben als Praktikanten beschäftigt werden dürfen.

Zuletzt gibt es noch Praktika, die im Rahmen einer schulischen Berufsausbildung oder eines Studiums vorgeschrieben sind. Diese unterliegen gesonderten Regelungen, die beim jeweiligen Träger zu erfragen sind.

Wo finde ich einen geeigneten Betrieb – Wo einen geeigneten Praktikanten?

Insbesondere im Rahmen von Schülerbetriebspraktika sind die allgemeinbildenden Schulen kompetente Ansprechpartner. Auch die Ausbildungsberaterinnen und –berater der Handwerkskammern oder der IHK helfen bei der Suche nach geeigneten Betrieben bzw. Praktikanten. Und es gibt auch Praktikumsbörsen im Internet.

Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH

Fort- und Weiterbildung – ein Muss in der heutigen Arbeitswelt

Martin Rott – Ausbildung, Meister, Studium

Josef Lechner – Meister und Energieberater

  • Teil 3

Franziska Fischbeck – Ausbildung, Fachwirtin, Betriebswirtin

 

Ausbildung

Im September 2004 begann ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau bei der Niedermaier GmbH. Während meiner 3-jährigen Lehrzeit wurden mir alle Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, um das Büro eines Handwerksbetriebes selbstständig und in Eigenverantwortung zu führen. Meine Abschlussprüfung zur Bürokauffrau bestand ich im Sommer 2007 mit Erfolg. Nach meiner Lehre wurde ich von Firma Niedermaier übernommen und arbeite bis heute dort.

 

Fachwirtin

Aufbauend auf meine kaufmännische Berufsausbildung und Berufspraxis wollte ich mich noch weiter spezialisieren. Durch meine Chefin, Margit Niedermaier, bin ich zur kaufmännischen Fachwirtin gekommen. Sie selbst hat an dieser Fortbildungsmaßnahme schon vor Jahren teilgenommen. Der Fachwirtinnen-Kurs ist modular aufgebaut. Die Module können einzeln absolviert werden. Nach jedem Modul findet eine Prüfung statt.

 

Modul 1 Personal

  • Arbeitssicherung und Gesundheitsschutz
  • Führung und Motivation von Mitarbeitern
  • Mitarbeiterauswahl- und Entlohnung
  • Weiterbildung und Personalentwicklung

 

Modul 2 Betriebswirtschaft

  • Planung und Organisation
  • Rechnungs- und Finanzwesen
  • Entgeltabrechnung
  • Existenzsicherung
  • Marketing

 

Modul 3 Ausbildung der Ausbilder

  • allgemeine Grundlagen legen
  • Ausbildung planen
  • Auszubildende einstellen
  • am Arbeitsplatz ausbilden
  • Lernen fördern
  • Gruppen anleiten
  • Ausbildung beenden

 

Modul 4 Recht

  • Bürgerliches Recht
  • Arbeitsrecht
  • Steuerrecht
  • Sozialrecht, insbesondere Sozialversicherungsrecht

Im Januar 2012 startete ich mit meinem ersten Modul. Durch bestehen aller vier Prüfungen darf ich mich seit August 2013 offiziell kaufmännische Fachwirtin (HWK) nennen.

 

BetriebswirtinFranzi_2

Gleich im Anschluss an die Fachwirtin belegte ich im Herbst 2013 den Fortbildungskurs zur Betriebswirtin (HWK). In diesem Lehrgang wurde mir Wissen vermittelt in

  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Volkswirtschaft
  • Materialwirtschaft
  • Strategische Unternehmensführung

Die Prüfung habe ich im Dezember 2013 erfolgreich bestanden und darf seitdem den Titel Betriebswirtin (HWK) führen.

Ich würde jederzeit wieder an diesen Fortbildungen teilnehmen.

Dieser Artikel ist Teil der Blogserie „Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH“.

Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH

Fort- und Weiterbildung – ein Muss in der heutigen Arbeitswelt

Martin Rott – Ausbildung, Meister, Studium

Josef Lechner

Josef Lechner

  • Teil 2

Josef Lechner – Meister und Energieberater

Franziska Fischbeck – Ausbildung, Fachwirtin, Betriebswirtin

 

Meistertätigkeit

Als Josef Lechner sich 1999 bei der Niedermaier GmbH bewarb, wollte er sich beruflich verändern. Er suchte nach neuen Aufgabengebieten und neuen Herausforderungen. Seit April 2000 ist Josef nun als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister bei Firma Niedermaier angestellt. Sein Aufgabengebiet umfasst:

  • Planung von Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen sowie Solar- und Wohnraumlüftungsanlagen für Privatkunden als auch für kommunale und gewerbliche Auftraggeber
  • Angebotsbearbeitung
  • Auftragserfassung und –abwicklung (Bauüberwachung, Aufmaß und Abrechnung, Organisation und Schriftverkehr)
  • Kundenberatungen (telefonisch, vor Ort sowie auf Messen).
  • Lagerhaltung und Einkauf/Bestellwesen.

Eben alles, was zu einem Meisterjob dazugehört. Sozusagen ist Josef die „rechte Hand“ von Heribert Niedermaier, Geschäftsführer der Niedermaier GmbH.

 

Energieberater

Im Jahr 2006 ergab sich für Josef die Möglichkeit an der Fortbildung zum Energieberater (HWK) teilzunehmen. In der Zeit von April bis August 2006 drückte er, dreimal wöchentlich, abends die Schulbank. In diesem Zeitraum wurde Josef zum Energieberater ausgebildet. Ihm wurde Wissen vermittelt über

  • Klimaschutz, Energieversorgung und regenerative Energietechniken
  • Energieeinsparverordnung, Blower-Door-Test und bautechnische Grundlagen
  • umweltfreundliche Heiztechniken, Lüftungstechnik, Neubauplanung mit der EnEV
  • Modernisierungsplanung in privaten, kommunalen und gewerblichen Gebäuden
  • Energieberatung in der Praxis

Durch die erfolgreich bestandene Prüfung im August 2006 ist Josef berechtigt Energieberechnungen durchzuführen und Energieausweise auszustellen.

 

Dieser Artikel ist Teil der Blogserie „Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH“.

 

Im letzten Teil unserer Blogserie berichten wir über die Erfolgsgeschichte von Franziska Fischbeck, Ausbildung – Fachwirtin – Betriebswirtin.

Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH!

Martin Rott

Martin Rott

Fort- und Weiterbildung – ein Muss in der heutigen Arbeitswelt

 

  • Teil 1

Martin Rott – Ausbildung, Meister, Studium

 

Josef Lechner – Meister und Energieberater

 

Franziska Fischbeck – Ausbildung, Fachwirtin, Betriebswirtin

 

Ausbildung

Im September 2004 begann Martin Rott seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik bei der Niedermaier GmbH. Aufgrund guter schulischer Leistungen konnte Martin seine Lehrzeit (normalerweise 3 ½ Jahre) um ein halbes Jahr verkürzen. Seine Abschlussprüfung bestand er im Sommer 2007 mit Erfolg.

 

Meisterschule Anlagenmechaniker

Bereits im Herbst 2007 startete Martin mit der Meisterschule Anlagenmechaniker. Diese konnte er, wegen seiner hervorragenden Leistung bei der Abschlussprüfung zum Anlagenmechaniker SHK, gleich nach seiner Berufsausbildung besuchen. Denn die Wartelisten für die Meisterschule Anlagenmechaniker sind lang.

Die Meisterschule dauerte ein Schuljahr (10 Monate). Während dieser Zeit bekam Martin theoretische (z. B. Kalkulation) und praktische Kenntnisse (z. B. neueste heizungs- und lüftungstechnische Anlagen) vermittelt. Außerdem erhielt er die Befähigung einen Betrieb zu leiten und Lehrlinge auszubilden.

Im August 2008 kehrte Martin nach erfolgreicher Beendigung der Meisterschule und mit dem Meistertitel in der Tasche zur Niedermaier GmbH zurück. Bis Herbst 2011 war er als Meister im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk tätig. Während seiner Anstellung als Meister bei der Niedermaier GmbH führte er folgende Tätigkeiten aus:

  • Planung von Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen sowie Solaranlagen
  • Angebotsbearbeitung
  • Auftragserfassung und –abwicklung (Bauüberwachung, Abrechnung usw.)
  • Kundenberatung
  • Lagerhaltung und Bestellwesen/Einkauf

 

Studium

Martin wollte es noch einmal wissen! Durch seinen Meistertitel erhielt er die Berechtigung an einer Hochschule zu studieren. Seit Oktober 2011 besucht er den Studiengang Bachelor of Engineering an der Hochschule München.

Nach Abschluss des Studiengangs möchte sich Martin an Entwicklungsprozessen beteiligen.

 

Dieser Artikel ist Teil der Blogserie „Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH“.

 

Im nächsten Teil unserer Blogserie berichten wir über unseren Meister Josef Lechner, der durch eine Fortbildung den Titel Energieberater (HWK) erwarb.

 

Erfolgsgeschichten der Niedermaier GmbH

  • Einführung

Weiterbildung

Fort- und Weiterbildung – ein Muss in der heutigen Arbeitswelt

Martin Rott – Ausbildung, Meister, Studium

Josef Lechner – Meister und Energieberater

Franziska Fischbeck – Ausbildung, Fachwirtin, Betriebswirtin

 

Veränderung der Arbeitswelt

Abitur, Studium, eigene Praxis! Diese idealtypische Karriere gab es vielleicht für Ärzte von früher. Doch Berufswege laufen heute oft nicht schnurgerade. Früher sagte man auch, wenn jemand seine Berufsausbildung abgeschlossen hat, er habe ausgelernt. Doch angesichts des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts kann und darf heute davon keine Rede mehr sein. Denn die Arbeitswelt wird sich verflüssigen, das heißt:

  • Strukturen sind nicht mehr so fest
  • viele Berufe wird es vielleicht gar nicht mehr geben
  • Berufsbilder verändern sich
  • es wird mehr Flexibilität erwartet
  • ständiges lernen wird unabdingbar zur Arbeitswelt gehören
  • die Eigenverantwortung steigt immens
  • nur wenige Leute werden dieselbe Tätigkeit ein Leben lang machen

 

Karriere im Handwerk

Gerade im personalintensiven Handwerk wächst die Bedeutung der Fort- und Weiterbildung ständig. Und ist Voraussetzung für das Bestehen im Berufsleben und die Eröffnung neuer Karrieremöglichkeiten. Die Handwerkskammern bieten ein vielfältiges Weiterbildungsangebot von zeitgemäßen, praxisorientierten und gewerkspezifischen Bildungsmaßnahmen an, aber nicht nur im gewerblichen sondern auch im kaufmännischen Bereich.

Bei der Niedermaier GmbH gibt es verschiedene Werdegänge einiger Mitarbeiter. Deshalb wollen wir in unserer Blogserie, die an diesen Einführungsartikel anschließt, über drei Erfolgsgeschichten berichten. Damit wollen wir zeigen, welche verschiedenen Karrieremöglichkeiten das Handwerk bietet, denn das Handwerk schreibt Tag für Tag Erfolgsgeschichten.

 

Stillstand ist Rückgang

Berufliche Weiterbildung eröffnet neue Entfaltungsmöglichkeiten. Denn Karriere bedeutet nicht unbedingt den steilen Weg nach oben, sondern den eigenen, ganz individuellen Weg im Beruf zu finden und zu gehen. Unsere Blogserie „Erfolgsgeschichten“ soll Arbeitnehmern einen Impuls geben, über Fortbildungen und Qualifizierungen nachzudenken.

 

Bildquelle pixabay

 

Mit mehr Schwung in den Büroalltag – Teil 2

Machen Sie Ihren Bürostuhl zum Fitness-Studio

In Teil 1 unserer Blogserie „Mit mehr Schwung in den Büroalltag“ haben wir bereits die gesundheitlichen Probleme aufgezeigt, die ein Bürojob, durch stundenlanges Sitzen, mit sich bringt. Und wie wichtig es ist sich ausreichend zu bewegen.
In Teil 2 möchten wir Ihnen mit ein paar einfachen Übungen zeigen,
wie Sie Rückenschmerzen, Verspannungen & Co. entgegenwirken können. Denn auch wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, lassen sich diese Übungen in den Büroalltag integrieren.

Übungen im Sitzen

„Kopf drehen“ – Zur Lockerung der Muskulatur im Hals- und Nackenbereich
Die Hände locker auf dem Oberschenkel ablegen und den Kopf nach links und rechts drehen.
Zum Schluss schauen Sie etwas nach oben und heben das Kinn an. Bei dieser Übung sollten Sie die Muskeln im Nacken spüren. Die Übung wiederholen Sie pro Seite 5-mal.

Handgelenks-Stretch

Handgelenks-Stretch

„Handgelenks-Stretch“ – Entspannung für die Muskulatur in den Armen, Schultern, Brust und Handgelenk
Setzten Sie sich aufrecht auf Ihren Stuhl und pressen Sie Ihre Handflächen auf Brusthöhe zusammen, die Arme sind dabei senkrecht zu halten.
Fingerspitzen nach oben. Atmen Sie tief ein- und aus
und achten Sie darauf, dass Ihre Schultern locker
und entspannt bleiben. Halten Sie die Position für eine halbe Minute.

„Handgelenks-Stretch 2“ – Stretching und Entlastung für die Handgelenke
Strecken Sie Ihre Hände weg vom Körper und machen Sie eine Faust. Der Handrücken muss senkrecht zum Boden verlaufen. Anschließend lassen Sie die Faust leicht nach unten abknicken. Diese Übung wiederholen Sie 5-mal.

„Oberkörper-Stretch“ – Verspannungen in Schultern, Nacken sowie oberen Rückenbereich lockern
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition ein und verschränken Sie die Hände hinter dem Kopf.
Unterarme parallel zum Boden und Ellenbogen auf Ohrenhöhe. Beugen Sie Ihren Oberkörper abwechselnd nach links und rechts und halten Sie die Position für jeweils 15 Sekunden.
Wiederholen Sie die Übung pro Seite 3-mal.

Übungen im Stehen

„Nacken-Stretch“ – Zur Lockerung der Nacken- und Schultermuskulatur, sowie den oberen Rückenbereich
Bringen Sie sich in eine aufrechte und gerade Stellung und ziehen Sie Ihren Kopf nach hinten.
Anschließend mit einer Hand auf das Kinn drücken und so den Kopf noch weiter nach hinten bewegen. Halten Sie diese Position für 10 Sekunden.

„Wall-Push-Ups“ – Lockern der Wadenmuskulatur und trainieren des gesamten Oberkörpers
Stellen Sie sich eine Armlänge entfernt von einer Wand und legen Sie Ihre Hände mit den Handspitzen nach oben an die Wand. Lehnen Sie sich nun nach vorne und drücken Sie sich wieder von der Wand weg. Wiederholen Sie diese Übung 10-mal.

Wadenheber

Wadenheber

„Wadenheber“ – Lockerung der Wadenmuskulatur
Hinter den Bürostuhl stellen, die Beine schulterbreit geöffnet
und die Füße parallel zueinander positionieren.
Mit den Armen die Rückenlehne des Bürostuhls greifen
und für 3 × 5 Sekunden auf die Zehenspitzen stellen.

„Stehender Oberkörper-Stretch“ – Stretching des Oberkörpers
Aufrecht hinstellen, die Hände über dem Kopf verschränken und die Handflächen nach außen drehen. Nun den Oberkörper leicht nach rechts und links bewegen und in jeder Position für einige Sekunden verharren. Diese Übung wiederholen Sie pro Seite 3-mal.

Also nutzen Sie die Chance und bringen Sie Schwung in Ihren Büroalltag, um typische Bürokrankheiten vorzubeugen.

Mit mehr Schwung in den Büroalltag – Teil 1

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen

Wer kennt nicht, den schmerzenden Rücken oder die Verspannungen im Nacken.
Oft ist dies ein Zeichen, von zu wenig Bewegung, denn der durchschnittliche Arbeitnehmer verbringt seine Zeit im Büro größtenteils im Sitzen. Die einzigen, die genug Bewegung abbekommen, sind unsere Finger, die fleißig klicken und tippen. Unser Körper ist aber nicht für so lange Sitzperioden gemacht.
Doch das war nicht immer der Fall. Bei unseren Vorfahren war die tägliche Bewegung ein muss, um für ihr Überleben zu sorgen.
Aber in unserer heutigen Zeit ist es nun mal möglich seinen Lebensunterhalt größtenteils im Sitzen zu verdienen.

Gesundheitliche Probleme

Ein Job im Büro ist mittlerweile der meist verbreitetste Arbeitsplatz.Fast jeder Zweite arbeitet im Sitzen, Tendenz steigend.
Man möge meinen, es gibt nichts Schöneres als im Büro bequem auf seinem Stuhl zu sitzen.
Doch leider bringt der Bürojob so eine ganze Reihe an gesundheitlichen Problemen mit sich.
• Muskelabbau
• Rückenschmerzen
• Kopfschmerzen
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen
• Verdauungsprobleme
• Übergewicht
• Arthrose
• Stresserkrankungen
Diese werden alle durch einen Mangel von zu wenig Bewegung ausgelöst. Denn nicht einmal die Hälfte der Sitzarbeiter schafft es, sich zwischendurch regelmäßig zu bewegen.

Mehr Bewegung am Arbeitsplatz und im Alltag

Je weniger wir uns bewegen, desto mehr verkrümmen sich unserer Muskeln und das kann eine Menge negativer Folgen haben.
Daher ist es wichtig, in seinen Büroalltag ein paar kleine Übungen einzubauen, um gegen Rückenschmerzen, Verspannungen, Gelenkprobleme, Störungen des Stoffwechsels und auch psychischen Problemen entgegenzuwirken.

Doch auch regelmäßige körperliche Aktivitäten im Alltag sind sehr wichtig für unseren Körper, Geist und Seele. Leider haben aber viele Arbeitnehmer durch ihre Vollzeitbeschäftigung häufig zu wenig Zeit oder zu wenig Motivation um Sport zu treiben.

Um hier eine Lösung zu finden, sollte man einfach etwas mehr Bewegung in seinen Bürojob bringen. Es gibt viele Möglichkeiten seinen Arbeitsplatz so zu gestalten, um mehr Schwung in den Alltag zu bekommen. Das Telefon könnte zum Beispiel am anderen Ende des Raums hingestellt werden. Wenn es klingelt, muss man aufstehen, sich zum Telefon hinbewegen und dann am Besten im Stehen oder Herumlaufen telefonieren. Der Drucker könnte im anderen Zimmer stehen, so dass man bei jedem Druckvorgang den Raum verlassen muss.
Dies ist schon ein wichtiger Schritt zu einer besseren Gesundheit und mehr Wohlbefinden.

In Teil 2 der Blogserie „Mit mehr Schwung in den Büroalltag“ zeigen wir Ihnen Übungen die Sie in Ihrem Büroalltag miteinbauen können.

8. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Easy-to-clean Beschichtungen?

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie „Pflegetipps fürs Bad“.

BetteFloor_04_03Easy-to-clean-Oberflächen zeichnen sich bei der richtigen Reinigung durch eine lange Haltbarkeit und Wirksamkeit aus. Die Wassertropfen berühren diese strukturierten Oberflächen nur noch an wenigen Punkten, ziehen sich durch die Oberflächenspannung zu Perlen zusammen und rollen mit den Schmutzpartikeln direkt in den Ablauf. Durch diesen „Abperleffekt“ reduzierenn sich die Kalkablagerungen deutlich.

Vorsicht: durch aggressive oder scheuernde Reinigungsmittel zerstören Sie die Easy-to-clean Beschichtungen! Wenn Ihre Oberfläche stark verschmutzt ist, empfehlen wir Ihnen nur milde und nicht scheuernde Reinigungsmittel oder Spezialreiniger zu verwenden. Nur so können Sie es verhindern, die Beschichtung zu zerstören.

Wenn Sie ihre Oberfläche neu beschichten lassen wollen, können Sie sich an verschiedene Hersteller wenden. Über Qualität und Haltbarkeit können wir leider keine Angaben machen.

Bildquelle: Bette GmbH & Co. KG

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1. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Email?
2. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Keramik?
3. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Acryl?
4. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Mineralguss?
5. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Mineralwerkstoff?
6. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Chrom?
7. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Glas?
8. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Easy-to-clean-Beschichtungen?

7. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Glas?

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie „Pflegetipps fürs Bad“.

BetteDuschwanne_01_03Glas ist ein sehr harter, widerstandsfähiger Werkstoff und leicht zu reinigen. Für Duschabtrennungen wird ein Einscheiben-Sicherheitsglas verwendet, da es eine höhere Stoß- und Schlagfestigkeit aufweist.

Durch harte, herabfallende Gegenstände oder einen schnellen Temperaturwechsel beim Wassereinlass können sich im Glas Risse bilden und zu anderen Beschädigungen führen. Das Einscheiben-Sicherheitsglas ist kratzanfälliger als normales Fensterglas. Daher sollten Sie hierfür keine scharfen oder scheuernden Reiniger und Reinigungsklingen verwenden. Um Glasoberflächen richtig zu pflegen, verwenden sie nur neutrale Reinigungsmittel, Glas-Spezialreiniger, sowie Spiritus oder Seife.

Wenn Glas gebrochen ist, kann man es nicht mehr reparieren. Tiefere Kratzer können bei bestimmten Glasarten mit Spezialmaschinen herausgeschliffen und poliert werden. Allerdings ist dieses Verfahren derzeit nur bei großen, teuren Glasflächen rentabel, wie z.B. bei Schaufenster oder Glasfassaden.

Im nächsten Teil unserer Serie „Pflegetipps fürs Bad“ informieren wir Sie über die Pflege von Easy-to-clean Beschichtungen.

Bildquelle: Bette GmbH & Co. KG

6. Pflegetipps fürs Bad – Wie pflege ich Chrom?

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie „Pflegetipps fürs Bad“.

BetteBowl_10Verchromte Oberflächen sind sehr widerstandsfähig und leicht zu reinigen. Die Metallschicht schützt das Material vor Korrosion und ist daher auch sehr anlaufbeständig. Die meisten Chrom-Oberflächen wirken durch Hochglanz sehr hochwertig.

Chrom reagiert auf einige Chemikalien sehr empfindlich. Verzichten Sie deshalb komplett auf alle Reiniger, die Essigsäure, Salzsäure, Ameisensäure oder Chlorbleiche enthalten. Phosphorsäurehaltige Reiniger sind nur bedingt anwendbar. Genauso vorsichtig sollten Sie mit scheuernd wirkenden Reinigungsmittel, ungeeigneten Mikrofaser-Tüchern und Padschwämmen sein, denn diese greifen die Oberflächen an. Am besten verwenden sie nur einfache Seife oder milde Badreiniger.

Bei beschädigten Chrom-Oberflächen muss im Einzelfall eine finanziell sinnvolle Erneuerung geprüft werden. Dabei wird die alte Chromschicht auf elektrolytischem Wege abgelöst und ein neuer Chromüberzug aufgebracht. Häufig ist jedoch ein Austausch des beschädigten Teils die kostengünstige Lösung.

Im nächsten Teil unserer Serie „Pflegetipps fürs Bad“ informieren wir Sie über die Pflege von Glasoberflächen.

Bildquelle: Bette GmbH & Co. KG